Astrokartographie ist ein faszinierender Zweig der Astrologie, der Ihnen hilft, Ihre Verbindung zu verschiedenen Orten der Welt zu verstehen. Entwickelt wurde sie in den 1970er Jahren von dem Astrologen Jim Lewis.
Der Grundgedanke: Zum Zeitpunkt Ihrer Geburt standen die Planeten an bestimmten Positionen am Himmel. Die Astrokartographie nimmt Ihr Geburtshoroskop und projiziert es auf eine Weltkarte. So entsteht eine Reihe von Linien, von denen jede den Einfluss eines anderen Planeten darstellt.
Ihr Geburtshoroskop ist eine Momentaufnahme des Himmels von einem Ort aus, in einem Augenblick. Die Astrokartographie stellt eine andere Frage: Wo sonst auf der Erde wäre ein bestimmter Planet in genau diesem Augenblick aufgegangen, untergegangen, kulminiert oder am tiefsten Punkt gestanden?
Beantwortet man das für jeden Planeten und alle vier Positionen, entstehen die Linien, die Sie sehen. Jede zeichnet jene Orte nach, an denen dieser Planet im Augenblick Ihrer Geburt an einem Winkel stand – also an einer der vier stärksten Positionen des Himmels. Am Himmel ändert sich von Ort zu Ort nichts; was sich ändert, ist Ihr Blickpunkt darauf.
Deshalb erhalten Sie vier Linien pro Planet statt einer, und deshalb können sie auf entgegengesetzten Seiten der Welt liegen. MC- und IC-Linien verlaufen gerade über die Karte, weil die Kulmination allein von der geografischen Länge abhängt. AC- und DC-Linien sind gebogen, weil Auf- und Untergang zusätzlich von der Breite abhängen.
Jede Linie auf Ihrer Karte gehört zu einem Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto) und zu einem Winkel (Aszendent, Deszendent, Medium Coeli, Imum Coeli). So können Sie zum Beispiel eine Venus-AC-Linie oder eine Jupiter-MC-Linie haben.
Ein Leben auf oder nahe einer dieser Linien kann die Energie des jeweiligen Planeten in Ihrem Leben verstärken. Zum Beispiel:
Das ist der wichtigste praktische Punkt für Einsteiger und derjenige, der am häufigsten übergangen wird.
Die Erde dreht sich pro Stunde um 15 Längengrade. Weil die Winkel davon abhängen, wo genau der Himmel bei Ihrer Geburt relativ zu Ihrem Horizont stand, verschiebt ein Fehler in der Geburtszeit Ihre Linien im gleichen Verhältnis. Vier Minuten Abweichung verschieben Ihre MC- und IC-Linien um etwa einen Längengrad – am Äquator rund 111 Kilometer. Eine Stunde Abweichung verschiebt sie um etwa 1.500 Kilometer.
Die Folgen sollte man klar benennen. Eine auf die Minute festgehaltene Geburtszeit ergibt eine Karte, der Sie bei der Wahl einer Stadt trauen können. Eine auf die volle Stunde gerundete Zeit ergibt eine Karte, die für Regionen taugt, nicht für Städte. Eine geschätzte Zeit – „irgendwann am Vormittag" – macht AC-, DC-, MC- und IC-Linien praktisch bedeutungslos, auch wenn die allgemeinen Planetenstellungen weiter gelten.
Wenn Sie eine Geburtsurkunde mit Uhrzeit haben, nutzen Sie sie. Falls nicht, behandeln Sie Ihre Karte als Anhaltspunkt und gewichten Sie Ihr eigenes Erleben von Orten stärker als die Linien.
Sie können Astrokartographie nutzen für:
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Eine erste Karte überwältigt: vierzig Linien oder mehr, die sich überall kreuzen. Eine brauchbare Reihenfolge:
Die Astrokartographie wurde Ende der 1970er Jahre von dem amerikanischen Astrologen Jim Lewis entwickelt. Lewis war ein Wegbereiter der Standortastrologie und arbeitete jahrelang an einem System, das zugleich präzise und leicht anwendbar sein sollte. Er war ein brillanter Astrologe und ein begabter Lehrer, der sein Leben der Verbreitung dieses Wissens widmete. Dank seiner Arbeit konnten Millionen Menschen dieses wirkungsvolle Werkzeug für sich nutzen.
Die Astrokartographie beruht auf der Vorstellung, dass die Planeten und ihre Energien spürbar auf unser Leben wirken. Das mag zunächst überraschend klingen, gründet aber auf den alten Prinzipien der Astrologie, die seit Jahrtausenden überliefert werden. Der Grundgedanke: Im Augenblick Ihrer Geburt standen die Planeten in einer bestimmten Konstellation am Himmel. Diese Konstellation bildet eine einzigartige energetische Signatur, die sich in Ihrem Geburtshoroskop widerspiegelt. Die Astrokartographie überträgt diese Signatur auf eine Weltkarte und zeigt Ihnen, wo die verschiedenen planetaren Energien für Sie am stärksten wirken.
Astrokartographie ist mehr als ein Werkzeug, um die besten Orte zum Leben und Reisen zu finden. Sie ist ein Werkzeug für persönliches Wachstum und Selbsterkenntnis. Wenn Sie Ihre Astrokartographie-Karte verstehen, gewinnen Sie ein tieferes Verständnis für sich selbst, für Ihre Stärken und für Ihre Herausforderungen. Sie lernen, mit den planetaren Energien so zu arbeiten, dass Ihr Leben stärker mit der Aufgabe Ihrer Seele im Einklang steht. Ob Sie eine große Veränderung planen oder einfach eine neue Perspektive suchen: Die Astrokartographie kann Ihnen auf Ihrem Weg ein kraftvoller Wegweiser sein.
Eine Karte ist eine Linse, kein Urteil. Sie berücksichtigt weder Visa noch Lebenshaltungskosten, weder Sprache noch Klima, weder Arbeit noch die Menschen, die Sie zurücklassen würden – und keine Linie hebt das auf. Wer sie gut nutzt, behandelt sie als einen Faktor unter mehreren: als Weg, bessere Fragen über einen Ort zu stellen, nicht als Weg, sie zu beantworten.
Für die Winkellinien ja. Vier Minuten Abweichung verschieben sie um rund 111 Kilometer, eine Stunde um etwa 1.500. Ohne verlässliche Zeit lesen Sie die Karte nach Regionen statt nach Städten.
Das ist normal. Der größte Teil der Erdoberfläche liegt auf keiner Linie, und auch mit Wirkungsbereich bleiben große Gebiete frei.
Sie sind verwandt, aber verschieden. Die Astrokartographie zeigt, wo Planeten an einem Winkel standen; ein Relokationshoroskop berechnet Ihr ganzes Horoskop für eine bestimmte Stadt neu, samt Häusern.
Die, die Ihre tatsächliche Frage beantwortet. Beruf führt zum Medium Coeli, Beziehungen zum Deszendenten, Zuhause zum Imum Coeli und Identität zum Aszendenten.